Pressemeldung
„Hier und ohne uns“ Nikolai Vogel
– Lesung & Performance
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live reading and performance at Galerie Gerhard Grabsdorf, Friday, May 22, from 7 PM.
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One’s own limitations, vast stretches of time, and the present moment. The world as it is now—how it came to be, and how it is becoming. Greed and fear, dreams and screens, this sense of being part of a line of generations; the small and the immense, reaching out to the farthest edges—stillness and restlessness, a feeling of happiness. His readings are an experience.
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Nikolai Vogel ist Schriftsteller und bildender Künstler und oft zwischen Bild und Text unterwegs. In Kunst und Literatur arbeitet er auf eine ganz besondere Weise assoziativ und betont dabei das Fragmentarische der Wirklichkeit, das dieser aber auch eine Offenheit ermöglicht. Sprache, Raumeindruck und die Empfindung von Zeit sind dabei wesentliche Komponenten. Die Stille, das Warten zwischen den Worten. Der Raum und der Körper. Die Spannung. Die Pausen. Die Lücke zwischen Wort und Bild. Die Unübersetzbarkeit von Medienformaten. Das Analoge – das Digitale.
Most recently, he has published six volumes of poetry: the 2,520-verse collection Fragmente zu einem Langgedicht (gutleut verlag, Frankfurt am Main, 2019); the 200-page poem Vielzweckbuch (edition offenes feld, Dortmund, 2021); and, with Black Ink Verlag in Scheuring, the titles Anthropoem (2021), Eine Sprache, die sagt, dass sie außer mir ist (2023), and Das Notizbuch mit den Affen (2024), featuring shorter texts.
And in 2026, his three-part long poem Hier und ohne uns, comprising 3,333 verses drawn from the immediately experienced present and its simultaneous, countless coexistence of things and observations, extending toward a world in which the human being may no longer appear.
Nikolai Vogel, who lives in Munich, will speak at Galerie Gerhard Grabsdorf about his long and short poems and will be presented for the first time in a longer reading performance from his new work.
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Dieses Echo des Urknalls
Vielleicht ist es ein Schrei
Aber wie um alles in der Welt
Sollen wir denn zu Hilfe eilen
Anklang und Ausklang
(from: Nikolai Vogel, Hier und ohne uns, poetry, Black Ink Lyrik, Scheuring, 2026)
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Lesung „Hier und ohne uns“
Fr., 22.05.2026 | ab 19.00
Exhibition duration „endlich …“
until May 29, 2026 (Vernissage)
Entry
frei, Hut für Spenden!!!
Online
www.grabsdorf.de
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Gerhard Grabsdorf Gallery
Kunst im ❤️ Münchens
Aventinstr. 10
80469 Munich
Opening Hours
Do. 15.00 – 18.00 Uhr
Sa. 15.00 – 18.00 Uhr
und nach Vereinbarung
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Born in Munich in 1971, he lives in Munich as a writer and visual artist.
He studied German literature, philosophy, and computer science at LMU Munich.
In both art and literature, he works in a distinctly associative manner, emphasizing the fragmentary nature of reality, which in turn also allows for openness.
Finalist of the Open Mike 2004 and the Ingeborg Bachmann Prize 2005.
Scholarship recipient of the Authors’ Workshop at the Literary Colloquium Berlin in 2005.
Bavarian Art Promotion Prize 2007, literature category.
Project grant for visual arts from the City of Munich, 2008.
Winner of the “Let’s Perform – Art in Public Space” competition by the Cultural Department of the City of Munich, 2012.
Publications (selection):
»Spam Diamond« (Roman), Haymon 2012.
“Große ungeordnete Aufzählung (Detail)”, in various individual publications from a text developed over the years, including Parasitenpresse, Cologne 2009; SuKuLTuR, Berlin 2014; as well as private print editions by Peter Ludewig, Munich 2008 and Kirchseeon 2015.
His poetry collection fragmente zu einem langgedicht, comprising 2,520 verses, was published in 2019 by gutleut Verlag, Frankfurt am Main.
From March 18 to April 26, 2020, during a quarantine-like period, he read his then unpublished novel Angst, Saurier over 40 consecutive days and published the reading videos daily on YouTube.
»Vielzweckbuch«, edition offenes feld 2021.
»Anthropoem«, Black Ink 2021.
»Eine Sprache, die sagt, dass sie außer mir ist«, Black Ink 2023.
»Das Notizbuch mit den Affen«, Black Ink 2024.
»Hier und ohne uns«, Black Ink 2026.
Zudem betreibt er mit Kilian Fitzpatrick den Black Ink Verlag und formt mit ihm das Musikduo »Schlachtbach«. Zusammen mit Silke Markefka zeigte er zuletzt Ende 2025 die große Ausstellung »Nach der Grenze«. Gleichzeitig erschien als Reader und Künstlerbuch eine Publikation unter gleichem Titel im Black Ink Verlag.
www.nikolaivogel.com
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Über die Galerie Gerhard Grabsdorf
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Mitten in München, zwischen Isartor und Gärtnerplatz, zeigt die Galerie Gerhard Grabsdorf seit 2010 Ausstellungen, die den Dialog zwischen unterschiedlichen künstlerischen Ausdrucksformen suchen.
Das Programm umfasst historische und zeitgenössische Fotografie, kinetische Kunst, Malerei und Skulptur. Seit 2014 liegt der Fokus besonders auf Fotografie, kinetischer Kunst und plastischen Arbeiten – insbesondere der Holzbildhauerei, ohne dass die Malerei zu kurz kommt.
Die Galerie versteht Kunst als unmittelbare Erfahrung: zugänglich, einladend und offen für neue Perspektiven. Statt fester Künstlervertretungen arbeitet sie mit einem Kreis freier Künstlerinnen und Künstler zusammen. Dabei erhalten sowohl etablierte Künstler als auch Nachwuchstalente, etwa von der Münchner Akademie der Bildenden Künste, eine Plattform.
Der Fokus liegt dabei auf eigenständigen künstlerischen Handschriften und auf Künstlerinnen und Künstlern aus der Region.
Begleitend zu den Ausstellungen finden regelmäßig Konzerte, Performances und Lesungen statt, die den Raum der Galerie zu einem offenen kulturellen Treffpunkt machen.
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