2010 – 2020 | 10 Jahre Galerie Gerhard Grabsdorf

+ Finissage der Ausstellung „München 1930 – 1960“

Aufgrund leichter Schnupfensymptome sage ich die Finissage, in der Galerie Grabsdorf heute und morgen vorsichtshalber ab. Es geht am 16.10.2020 mit der Eröffnung der Ausstellung „Sägewesen“ von Elsa Nietmann weiter. Weitere Infos folgen hier auf der Homepage

2010 - 2020 :: 10 Jahre Galerie Gerhard Grabsdorf

 

10 Jahre Galerie Gerhard Grabsdorf bedeuten:

  • 10 Jahre Kunst in München
  • Mehr als 50 Ausstellungen in der Galerie und an Gastorten
  • Mehr als 40 ausgestellte lokale, nationale und internationale Künstler
  • Publikationen, u. a. zehn München Kalender und der Bildband „München 1930 – 1960“
  • Vier mal das „LowTech Instruments Museum“
 
 

Wie es begann

Im Jahr 2010 wurde Gerhard Grabsdorf angeboten, sein Büro zu erweitern, indem die Räume eines früheren klassischen Ladengeschäfts – in der Isarvorstadt – im Gärtnerplatzviertel – wieder verbunden werden sollten.

Gerhard Grabsdorf war gerade auf der Suche nach einer Ausstellungsmöglichkeit für den Nachlass seines Großvaters mit historischen Münchenfotografien und griff zu. Die Idee war geboren, eine Galerie mit Schwerpunkt auf den historischen Fotografien des Großvaters zu eröffnen und die Räume mehrmals im Jahr für Gastkünstler zu öffnen. Die erste große München-Ausstellung fand dann – nach einer „Baustellenausstellung“ in den noch nicht fertig renovierten Galerieräumen – im Valentin-Karlstadt-Musäum statt.

Die ersten Jahre waren geprägt von großer Experimentierfreude. Von Street-Art, oft skurrilen Skulpturen und Objekten, klassischer Malerei, Comic-und Pop-Art bis hin zu Karikaturen und natürlich Fotografie zeigte die Galerie Newcomer, aber auch etablierte Künstler – schwerpunktmäßig aus München kommend – in Gruppen- und Einzelausstellungen.

Seit 2014 konzentriert sich der Fokus der Galerie auf kinetische Kunst, historische und zeitgenössische Fotografie und wenige ausgesuchte (meist lokale) Künstler aus anderen Bereichen.

 

Philosophie

Über die Jahre entwickelte Gerhard Grabsdorf eine eigene Ausstellungsphilosophie für seine Galerie.

Die Ausstellungen dürfen den Besuchern keine künstlichen Hindernisse in den Weg legen. Sie sollen einladen, die Ausstellungen zu besuchen, auch wenn man nicht in erster Linie der große Kunstinteressierte ist. Sie sollen so angelegt sein, dass sie auch Passanten im Vorbeigehen animieren, die Ausstellung spontan zu besuchen. Wobei den Künstlern die größtmögliche Freiheit eingeräumt wird.

Das Erleben und der Austausch werden in den Vordergrund gestellt. Bei den kinetischen Maschinen z. B. dadurch, dass die Besucher oft selbst in Aktion treten müssen, um diese in Gang zu setzen. Bei den Fotografien ist der Austausch der Besucher über Erlebtes und Gesehenes essenziell. Die Ausstellungen sind mehr mit modernen Museumsausstellungen als mit klassischen Verkaufsausstellungen, wie man sie aus dem herkömmlichen Galeriebetrieb her kennt, zu vergleichen.

Die Ausstellungsexponate erzählen Geschichten und/oder wecken Erinnerungen.

Der Erfolg der Philosophie zeigt sich in den unterschiedlichen Besuchergruppen. Von Kindergartengruppen über Mid-Ager bis zu betagten Senioren reicht die Altersspanne. Die Mehrheit der Besucher kommt aus München und Umgebung. Besucher aus dem europäischen Ausland – die teilweise extra anreisen – sind jedoch auch gerne gesehene Gäste. Eine meist ausführliche Berichterstattung der Presse tut ein Übriges. Neben der Süddeutschen Zeitung, dem Bayerischen Fernsehen, dem Bayerischen Rundfunk berichteten u. a. auch das Global Art Magazin, und Das Münchner Kunstjournal, der Münchner Merkur, die Abendzeitung, die TZ, das Münchner Feuilleton, Welt Kompakt u.v.a. über die Galerie.

Eines der herausragendsten (OFF-Topic) Projekte der Galerie ist das »LowTech Instruments Museum«. Ein temporäres Museum für kinetische Kunstmaschinen von Charly-Ann Cobdak. Es fand bisher viermal als eigenständiges, galerieunabhängiges Projekt statt.

 

10 Jahre Galerie Gerhard Grabsdorf bedeuten auch:

Zwei spezielle Kunsttage im Rahmen der Finissage der Ausstellung „München 1930 – 1960“ am

Freitag, 02.10.2020, 17.00 – 22.00 Uhr und
Samstag, 03.10.2020, 15.00 – 19.00 Uhr

mit denen sich die Galerie bei allen Besuchern und Kunden für die aufregende und schöne Zeit bedanken möchte.

(Terminvereinbarung nicht erforderlich aber sicher sinnvoll)

Eintritt frei, keine Einladung erforderlich

Infos zu Änderungen aufgrund Covid-19 bedingter behördlicher Auflagen gibt es zeitnah hier auf der Galeriehomepage.

Aktuelle Öffnungszeiten
Do. 15.00 – 18.00 Uhr
Sa. 15.00 – 19.00 Uhr
und nach Vereinbarung (telefonisch oder auf der Homepage)